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The Urban Xplorer

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🇩🇪 Die Soldatenkirche

Akte
TUX//REL//2016//0028
Kategorie
Religion REL
Region
Rheinland
Ort
Befahrung
2016
Erst­veröffentlichung
Lesezeit
3 Min.
Die Soldatenkirche

Es war ein windiger Tag, als wir uns entschieden, die berühmte Soldatenkirche zu erkunden. Sie steht direkt außerhalb eines ehemaligen Bundeswehr-Stützpunktes, umringt von hihem Gras und knorrigen Bäumen. Die Türe stand offen, als wäre sie gerade erst verlassen worden und lud uns ein, einen Blick in eine andere Zeit zu werfen.

Die Kirche, einst voller Leben und Lachen, stand nun stumm und leer da. Der Wind wehte durch die offene Türe und trug das Echo vergangener Gebete mit sich. Um uns herum schien die Zeit stillzustehen, als wären wir in einer Blase der Geschichte gefangen.

Unsere Schritte auf dem alten Teppichboden hallten durch das stille Gebäude. In jeder Ecke schien eine neue Geschichte verborgen zu sein. Historische Dokumente erzählten von der bewegten Vergangenheit der angrenzenden Kaserne, die ab 1937 erbaut wurde und zunächst Teil der Luftverteidigung des Deutschen Reiches war.

An dieser Stätte spürten wir den Atem der Geschichte. Wir sahen vor unserem geistigen Auge Soldaten beim Gebet, hörten das Echo ihrer Lieder und spürten die Ernsthaftigkeit ihrer Mission. Ab 1938 bezog eine Abteilung des Flugabwehrkanonenregiments die Kaserne. Nach Kriegsende wurde sie zunächst von den Amerikanern, später von den Briten genutzt.

1967 zog das Fernmeldeverbindungsbataillon der Bundeswehr ein, gefolgt von Einheiten des Heeresmusikkorps und der Feldjäger. Es schien, als würden die Mauern noch immer die Melodien dieser Musiker bewahren. Und doch lag über allem eine unbeschwerte und neugierige Stimmung, die uns dazu anregte, tiefer in die Geheimnisse dieses Ortes einzutauchen.

Seit 2007 steht die Kaserne größtenteils leer und verfällt langsam. Pläne zur Umgestaltung in ein Wohnviertel liegen vor, doch bisher bleibt sie ein Denkmal der Geschichte und ein Spielplatz für Abenteurer wie uns.

Die Soldatenkirche, einst ein Ort des Glaubens und der Gemeinschaft, steht heute als stummes Zeugnis einer vergangenen Epoche da. Sie erinnert uns daran, dass Geschichte lebendig ist und in den Wänden alter Gebäude weiterlebt.

Altartisch mit violettem Tuch, Bibel und Kerzen im Lost Place Die Soldatenkirche Kapellenraum mit Holzbänken und schmiedeeisernen Leuchtern im Lost Place Die Soldatenkirche Kapelleninnenraum mit leeren Bänken und Kerzenringen im Lost Place Die Soldatenkirche Lesepult mit aufgeschlagener Bibel im Lost Place Die Soldatenkirche Symmetrischer Kapellenraum mit Bänken und Eisenkreuz im Lost Place Die Soldatenkirche Ecke mit zwei Stühlen, Kerze und vogelförmigem Leuchter im Lost Place Die Soldatenkirche Kapellenschiff mit Bankreihen und schmiedeeisernen Leuchtern im Lost Place Die Soldatenkirche Aufgeschlagene Bibel mit roten Kerzen vor dem Fenster im Lost Place Die Soldatenkirche Aufenthaltsraum mit Stehlampe und alter Stereoanlage im Lost Place Die Soldatenkirche Stehlampe und alte Stereoanlage mit Plattenspieler im Lost Place Die Soldatenkirche Altes Wählscheibentelefon neben einem Predigtheft im Lost Place Die Soldatenkirche Stapel blauer Gesangbücher mit Kreuzemblem im Lost Place Die Soldatenkirche

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