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Der Honigbunker

Zugang
Sicherheit in der Location
Fotografisch
Mein persönlicher Sympathiefaktor

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Eine unscheinbare Industriebrache, irgendwo mitten im Ruhrgebiet, lässt auf den ersten Blick kaum Ahnen, welch andere Welt direkt unter den eigenen Füßen auf einen wartet. Verzweigte Tunnel, begonnene Stollen, Stalaktiten die wie Speere von der Decke ragen. Wer schonmal hier war, weiß, wovon ich rede. Und der Weg nach drinnen ist auch nicht so einfach. Das kleine unscheinbare Loch am Hang ist leicht überwunden. Doch um endgültig in die Anlage hinein zu kommen ist es von Nöten, sich durch ein langes und enges Rohr zu “würgen”, welches gerade für die großen unter uns zum verweilen einlädt… *Ironie Off*

Ist man erst einmal am Ende des Rohres angekommen, darf man feststellen, dass man sich 2/3 der Strecke hätte sparen können, wenn nur nich das verdammte Rohr so lang wär…^^
Belohnt wird der Weg allerdings mit einer sagenhaft schönen Location, die einen mit jeder Menge Motiven belohnt.
Hier befand sich in den Kriegsjahren ein Luftschutzstollen, der in den Schlackenberg hinein getrieben worden war. Hier befand sich auch eine bombensichere Krankenhausanlage. Diese wurden den in der Nähe liegenden Krankenhäusern zugeteilt, die ihrerseits für die Inneneinrichtung der Räume zu sorgen hatten.
Die Zahl der Betten, die wegen der beschränkten Raumverhältnisse als Doppelbettstellen übereinander angeordnet werden mussten, war sehr verschieden. In einem solchen Großstollen war es möglich, die Bettenzahl auf 180 zu bringen.

Über Rico Mark Rüde

Als begeisterter Schleicher(Urbexer) treibt es ihn seit 2002 an die entlegensten Orte, die vielen nicht einmal bewusst sind, obwohl man jeden Tag daran vorbei läuft, oder fährt. Er hält alles fotografisch fest und in diesem Blog wird dies dann, ergänzt durch Recherchen und Texte zu einem neuen Artikel.

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